4 : 1
vs.
SC Freital
21. März 2026 Sparkassenkreisoberliga Meisterrunde 3. Spieltag / SG Motor Wilsdruff – SC Freital

Unser Team: P. Liebscher, T. Talaga, R. Zumpe, M. Kaden, B. Heß, J. Werner, N. Böhme, L. Schubert, L. Auerswald, L. Schröder, D. Kuerth, S. Preiß, S. Kuhlmann, M. Caliskan, S. Trentzsch, P. Großmann

Ergebnis: 4:1

Spielverlauf:
Unser Team empfing zu ihrem 2. Heimspiel in der Meisterrunde den Mitkonkurrenten um die Meisterschaft den SC Freital 1. Es fanden viele Zuschauer den Weg ins Wilsdruffer simplemiles Parkstadion. Nach dem guten Auftritt letzte Woche in Pesterwitz – aber dem unnötigen Punktverlust durch das 0:0 – musste heute unbedingt der Dreier für unser Team her. Und die Mannschaft war von Beginn an voll da.

Bereits in der 4. Minute hatte Luca Toni das 1:0 auf dem Fuß, nur zwei Minuten später Ben – beide Chancen blieben ungenutzt. Doch unser Team blieb weiter auf dem Gaspedal. In der 9. Minute umspielte Tomek sehenswert den Freitaler Torwart, aber seine Hereingabe in den Fünfmeterraum konnten die Gäste gerade noch klären. Kurz darauf hätte das 1:0 eigentlich fallen müssen: Nach einer Ecke behindern sich Dennis und Raffa unglücklich in bester Position. Dann endlich die Erlösung: In der 13. Minute belohnt sich Ben für ein starkes Solo und schließt überlegt aus rund zehn Metern zum 1:0 ab.

Nur zwei Minuten später meldete sich Freital erstmals mit einer Riesenchance – ein Schuss aus zentraler Position (18 Meter) zwingt Paul zu einer Glanztat. Den abgefälschten Nachschuss hält er ebenfalls sicher. Diese Aktionen wirkten wie ein Weckruf für unser Team.

In der Freitaler Vorwärtsbewegung erobert Schrödi überragend den Ball, spielt sofort auf Ben, der sich nicht zweimal bitten lässt und in der 19. Minute eiskalt zum 2:0 einschiebt. In der 25. Minute verpasst Ben nur knapp den Hattrick, als der Freitaler Keeper glänzend zur Ecke pariert. Diese wird von Luca Toni perfekt an den langen Pfosten geschlagen – dort steht Raffa völlig frei und köpft souverän zum 3:0 ein.

Kurz vor der Pause noch einmal Ben: Sein Schuss aus 14 Metern halblinker Position streicht hauchdünn am langen Pfosten vorbei. Eine starke und souveräne erste Halbzeit unseres Teams, die sogar noch höher hätte ausfallen können!

Kurz nach Wiederbeginn schien unser Team gedanklich noch in der Kabine zu sein. Mehrmals gelang es uns nicht, den Ball sauber aus dem Strafraum zu klären, sodass ein Freitaler aus kurzer Distanz frei vor Samu zum Abschluss kam. Samu parierte zunächst stark, doch plötzlich ertönte der Elfmeterpfiff des Schiedsrichters, der den Zusammenprall nach dem Abschluss als Foul wertete. Dieses Geschenk ließen sich die Freitaler nicht entgehen und verkürzten auf 1:3.

Der Treffer tat unserem Spiel überhaupt nicht gut. Die Mannschaft wirkte verunsichert, das druckvolle Anlaufen blieb aus und die sich bietenden Räume wurden nicht mehr konsequent genutzt. Zudem ließ die Passqualität deutlich nach und viele zweite Bälle gingen an den Gegner. Ganz anders Freital, durch das Tor bekamen sie die zweite Luft. In der 47. Minute hätte nach einer Dreifachchance eigentlich der zweite Treffer für Freital fallen müssen, doch Samu blieb aufmerksam und parierte erneut stark. Kurz darauf führte ein unnötiger Ballverlust vor dem Strafraum zur nächsten Großchance, doch wieder war Samu mit einem starken Reflex zur Stelle.

Anschließend entwickelte sich auf beiden Seiten ein intensives Kampfspiel, in dem sich in der regulären Spielzeit keine klaren Chancen mehr ergaben. Die Nachspielzeit hatte es jedoch noch einmal in sich. Zunächst lief Ben nach einem Konter allein auf den Gästetorwart zu, der jedoch stark das 4:1 verhinderte. Nur eine Minute später war es erneut ein langer Ball in die Tiefe – diesmal setzte sich Ben gegen Torwart und Abwehrspieler durch und schob sicher ins leere Tor zum 4:1-Endstand ein.

Aufgrund der sehr starken ersten Halbzeit und der konzentrierten Schlussphase ist der Sieg im Spitzenspiel absolut verdient. Nächste Woche wartet im Kreispokal-Halbfinale erneut Pesterwitz auf das Team – mit den Leistungen aus den letzten drei Spielen ist der Einzug ins Finale definitiv machbar.

Kay Schubert
Sportlicher Leiter SGMW